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KernbohrungAngebotTipps

Was Sie bei der Anfrage einer Kernbohrung wissen sollten

Eine Kernbohrung wirkt von außen wie eine einfache Sache: rundes Loch, fertig. Tatsächlich entscheiden ein paar Eckdaten darüber, wie aufwendig der Termin wird – und damit auch, was ein faires Angebot kostet. Wer diese Informationen schon mit der Anfrage liefert, bekommt schneller einen verbindlichen Preis und einen Termin, der wirklich passt.

Diese Angaben helfen uns weiter

Am wichtigsten sind Durchmesser und Wandstärke. Wir bohren Kerne von 20 bis 600 mm Durchmesser – je größer das Loch, desto schwerer das Gerät und desto mehr Vorbereitung am Einsatzort. Die Wandstärke entscheidet darüber, wie tief die Bohrkrone arbeiten muss und ob ein einzelner Durchgang reicht.

Mindestens genauso wichtig: das Material. Stahlbeton mit hohem Bewehrungsanteil ist anders zu bearbeiten als Mauerwerk, Bruchstein oder Kalksandstein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, helfen Fotos der Wand oft schon weiter.

Schließlich brauchen wir die Anzahl der Bohrungen und den ungefähren Verwendungszweck – also wofür die Bohrung gedacht ist (Lüftung, Abfluss, Kabel, Kamin). So können wir Position und Toleranzen mit Ihnen abstimmen.

Vor Ort: Zugang und Anschlüsse

Kernbohren ist ein Nassverfahren. Wir brauchen einen Wasseranschluss in erreichbarer Nähe und eine Steckdose. Beides ist auf den meisten Baustellen und in Wohnhäusern unproblematisch – aber gut, wenn Sie schon vor dem Termin wissen, wo es klemmen könnte.

Auch der Zugang ist entscheidend: Müssen Geräte über mehrere Stockwerke getragen werden? Gibt es einen Aufzug? Steht die Wand im Keller, im Außenbereich, in einem bewohnten Raum? Je früher wir das wissen, desto präziser können wir den Aufwand kalkulieren.

Was Sie als Auftraggeber dürfen – und sollten

Fragen Sie nach einem schriftlichen Angebot mit klaren Positionen. Seriöse Betriebe geben gerne Auskunft, was im Preis enthalten ist (Anfahrt, Geräte, Entsorgung des Bohrkerns) und was nicht.

Bestehen Sie auf einer Leitungsortung, wenn Lage und Funktion der Wand nicht eindeutig sind. Eine getroffene Stromleitung oder Heizungsleitung ist deutlich teurer als die zehn Minuten Voruntersuchung.

Und: Lassen Sie sich Zeit für die Auftragsklärung. Wer am Telefon zu schnell einen Festpreis nennt, ohne die Wand gesehen zu haben, kalkuliert entweder großzügig zu Ihren Lasten – oder erlebt böse Überraschungen.

Wenn Sie diese Punkte zusammen haben, geht der Rest meist schnell: Anfrage stellen, kurze Rückfragen klären, Termin vereinbaren. Sie brauchen nicht alles bis ins Detail wissen – grobe Angaben reichen für ein erstes Angebot. Den Rest klären wir gemeinsam.

Haben Sie ein konkretes Vorhaben?

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Projekt – wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung und einem unverbindlichen Angebot.

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